Donnerstag, 24. Mai 2012
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Oldtimer Guide 2012

Verkaufspreis:
€ 14,90

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Russell Brockbank
Russell Brockbank
Russell Brockbank
New York 1936

Russell Brockbank

The lighter side of motoring

Inhaltsverzeichnis


Werdegang

Als ich die ersten Überlegungen zur fünften Ausgabe (2011) des Oldtimer Guides anstellte, war mein Ansatz, dieses halbe Jahrzehnt mit etwas „Besonderem“ zu versehen. Einer meiner lieben Freunde, Klaus Wagger, ein international bekannter Maler von automobilen Klassikern und Rennszenen, erzählte mir über einen in den 50ern und 60ern anerkannten Cartoonisten, der in allen renommierten Auto&Motor Magazinen der damaligen Zeit, scharf pointiert Fahrzeuge und Fahrer aufs Korn nahm. Sein Name war Russell Brockbank.

Um mir ein Bild zu machen, recherchierte ich heftig und als ich die ersten Bilder auf der Website www.russellbrockbank.co.uk sah, wusste ich: „Das ist es“. Einmal auf Spur, ließ ich nicht locker, und dank Chris und Sue Ellis, die Russell Brockbanks Lebenswerk verwalten, begannen wir das Konzept der Bildebene der vorliegenden Ausgabe zu gestalten. Von Anfang an war es mein Ziel, im Oldtimer Guide nicht nur Sachinformationen zu geben, sondern auch dem Auge und dem Gemüt mit schönen Bildern Gutes zu tun. 2011 kommt nun noch ein Schuss Humor dazu.

Der Cartoonist Russell Brockbank (1913-1979) wurde in Kanada in Niagara Falls/Ontario geboren, verbrachte aber den Großteil seines Lebens in Großbritannien. Schon seine Geburt war durch einen humoristischen Aspekt gekennzeichnet. Russells Eltern lebten in den USA nahe der kanadischen Grenze. Als sich klar zeigte, dass Russell nun endlich das Licht der Welt erblicken wollte, packte seine Mutter die notwendigsten Utensilien und eilte in einem heftigen Unwetter nach Kanada, um Klein-Russell auf Commonwealth Boden zu gebären. Die Familie kehrte nach England zurück, als Russell 16 Jahre alt war. Bald darauf begann er ein 2jähriges Studium an der Chelsea Art School. Hier zeigte sich schon ganz deutlich seine Leidenschaft, Autos zu zeichnen. Egal ob Landschaft, Stadtszene oder Akt, irgendwo auf dem Zeichenpapier fand sich immer ein Auto.

Nach dem Abschluss der Kunstschule dauerte es aber eine Weile, bis sich sein bis heute bekannter Zeichenstil herausbildete und festigte. Gemeinsam mit seiner Freundin und späteren Frau Eileen kam er in und um London viel herum und nutzte jede Gelegenheit, pointierte Situationskomik zeichnerisch festzuhalten. Es verging kaum eine Minute, in der er nicht zeichnete, da er durch die Vielzahl lustiger Situationen im dichten Leben einer Großstadt andauernd inspiriert wurde. Die Begabung, die Absurditäten und Kuriositäten des modernen Lebens graphisch einzufrieren, gaben seinen Werken eine klare Ehrlichkeit, die dem Betrachter sofort den humoristischen Inhalt offenbart.

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