Freitag, 25. Mai 2012
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Oldtimer Guide 2012

Verkaufspreis:
€ 14,90

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Porsche Speedster
Porschge Speedster
1955
356 Speedster

Porsche 356 Speedster

Eine Sportwagenlegende stellt sich vor.

Der Porsche 356

Der Porsche 356 wurde von Ferry Porsche als erster Sportwagen der Nachkriegszeit im Jahr 1948 entwickelt. Ausgangspunkt für die Entwicklung des Porsche 356 war das Konzept des legendären VW-Käfer. Er ist nach dem VW-Käfer das erste Serienmodell eines Sportwagens von Porsche und gilt heute unter Kennern und Liebhabern als der „wahre“ Porsche – er ist „das“ Markenzeichen von Porsche.

Basis für die Entwicklung des 356 war die bereits bewährte Serientechnik des VW-Käfer. In den ersten Urmodellen des Porsche 356 war es daher auch naheliegend, modifizierte VW-Motoren zu verbauen, sowie weitere Serienteile von VW wie Getriebe, Bremsen, Vorder- und Hinterachsfederung und die Lenkung zu verwenden. In den folgenden Jahren wurden in allen Folgemodellen die VW-Motoren beibehalten, jedoch von Porsche laufend modifiziert und weiterentwickelt.

Der Sportwagen wurde ab der 2. Jahreshälfte 1948 sowohl als Coupé als auch als Cabriolet mit vier verschiedenen Motorversionen angeboten und ausgeliefert. Auffälligstes Merkmal des Urmodelles ist die zweigeteilte Windschutzscheibe aus Sekurit- Hartglas mit Mittelsteg (ab 1952 nur mehr eine einteilige Front scheibe, jedoch mit dem markanten Knick in der Mitte) und fest verglasten hinteren Fenstern. Das Porsche-Wappen sucht man bis 1954 auf den Urmodellen des 356 vergeblich, es stand lediglich am Bug und am Heck der Name Porsche. Der Innenraum des Porsche 356 ist überschaubar und auf das notwendigste reduziert. Links neben dem Dreispeichenlenkrad befindet sich das Zündschloss. Eine Tankuhr gab es auch noch nicht – durch einen Holzstab im Benzintank mit Kerben als Anzeige konnte die Tankfülle festgestellt werden.

Das unverkennbare Design des Porsche 356 stammte von Erwin Komenda, der auch schon die Karosserie des VW Käfer entwickelt hat. Die ersten 53 Wagen wurden in Handarbeit in Gmünd in Kärnten gebaut, wohin Porsche 1944 ausgewichen ist. 1950 zog Porsche zurück nach Stuttgart-Zuffenhausen, wo die ersten 500 Stahlkarosserien in Auftrag gegeben wurden. Während der Produktionszeit der nächsten Jahrzehnte entwickelte Porsche den Typ 356 vom Urmodell zum Modell A, B und C laufend weiter, behielt dabei aber stets die typischen Merkmale bei, wie z.B. die patentierte Kurbellenkerachse, die auch schon im VW-Käfer verbaut wurde.

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